Zuppeln und ziehen, drücken und biegen

Die von uns in den Videos dargestellte Art und Weise einen Knoten zu binden ist unsere Interpretation des Bindens um die Knoten leicht verständlich darzustellen. Mit ein wenig Übung werden die Bewegungen auch bei Ihnen mit Sicherheit fließender werden.

Hier noch ein paar Tricks für das perfekte Endergebnis:

Wenn der Knoten geschlossen ist und der Kragen nach unten umgelegt wurde ist der Knoten meist noch nicht fertig. Je nach Knoten und Kragenform muss der Krawattenknoten noch etwas in Form gebracht werden. So kann ein symetrisch gebundener Knoten wie z.B. der Plattsburgh noch mit ein wenig drücken mit Daumen und Zeigefinder in seine endgültige Form gebracht werden.

Beim Kelvin und beim Victoria kann es nötig sein die hintere Schlaufe, die meist nach dem Binden nur ganz leicht unten links oder rechts am Krawattenknoten zu sehen ist, noch etwas mehr nach unten zu ziehen damit sie auch erkennbar ist. Der Krawattenknoten ist so erdacht worden, so soll die zweite Schlaufe auch sichtbar werden.

Bei länglichen Krawattenknoten wie z.B. beim St. Andrew oder Kelvin ist es empfehlenswert beim Schließen mit der linken Hand den Knoten von außen etwas zusammen zu drücken, damit er schön schmal wird und z.b. der Steg eines Tab-Kragens geschlossen werden kann. Nehmen sie sich ein paar Minuten Zeit, sehen sie sich im Spiegel den Knoten aus verschiedenen Winkeln an. Manchmal ist der Knoten von vorne perfekt, wirft man dann einen Blick von der Seite darauf, stellt man fest, dass er sehr weit nach vorne Absteht.

Einige Knoten verändern ihre Form drastisch wenn man sie von vorne und hinten etwas zusammen drückt. Bitte trauen sie sich es mehrfach zu probieren. Wenn es dann klappt werden viele sie beneiden.

Haben Sie schonmal den Ypsilon gebunden? Probieren Sie Ihn aus.