Der Button Down Kragen

Hemdkragen Button Down

Der Buttondown Kragen entspricht dem Schittmuster des Kentkragen. Auch ihn gibt es in verschiedenen Ausführungen, mal breiter, mal enger gestaltet. Seine Besonderheit und eindeutiges Erkennungsmerkmal liegt in den am Hemd mit Knöpfen befestigten Kragenspitzen.

Meistens werden die Knöpfe durch die Kragenspitzen geführt, wodurch sie natürlich auf der Oberseite zu erkennen sind. Vereinzelt befinden sich die Knopflöcher nur auf der Unterseite der Kragenspitzen, wobei die Knöpfe dann in der Kragenspitze verweilen.Ebenso gibt es Varianten bei denen an der Unterseite der Kragenspitze jeweils eine kleine Schlaufe angenäht ist die dann am Knopf fixiert wird. Bei diesen beiden Arten ist der Kragen vor vorne nicht vom Kentkragen zu unterscheiden.

Die Knöpfe haben zunächst einmal die Funktion die Kragenspitzen auch bei einer dickeren Krawatte oder einem Aufwendig gebundenen Knoten am Hemd zu fixieren, damit sie sich nicht von der Brust abheben können. Darüber hinaus bilden die sichtbaren Knöpfe ein eigenes Stilmittel am Hemd.

Ein Manko bei einigen Buttondown Kragen ist der verwendete Stoff oder eingenähte Kragenstäbchen. Wenn der Stoff nicht weich genug ist oder Stäbchen verwendet werden kann sich der Kragen nicht in einer sanften Rundung zum Bruststoff des Hemdes rollen. Hier kann nur eine sehr dünne Krawatte und ein sehr schmaler Knoten wie der Four in Hand verwendet werden.

Die Knöpfe werden, ob mit oder ohne Krawatte getragen immer geschlossen gehalten. Der Buttondown Kragen zentriert den Blick auf das Kinn, Personen mit einem sehr kantigen Kinn oder mit einem Doppelkinn raten wir daher vom Buttondown Kragen abzusehen.

Wie auch beim Kentkragen ergeben sich aus den unterschiedlichen Schittformen des Buttondown Kragen verschiedene Empfehlungen für den Richtigen Knoten. Aufgrund der Fixierten Kragenspitzen können auch voluminöse Kragen gebunden werden. Ein Vorteil für Fans des Grantchester, des Balthus oder des Kreuzknotens .